|
Der Rat |
Städtetour nach Bremen
Pünktlich um 15:00 Uhr startete der Rat von seinem Versorgungsstützpunkt, Getränke-handel Walter, in die Ratstour. Natürlich wurden im Vorfeld Getränke
und Snacks geladen, welche von Burkhard Walter und Bernhard Wilhelmy
gesponsert wurden.
Durch den typischen Freitagsstau quälten wir uns satte 5
Stunden für 300km, so dass das geplante Abendessen schon im Vorfeld
telefonisch verschoben wurde. |
 |
|
 |
Direkt nach dem Eintreffen und Zimmerbezug im Hotel Atlantic in Bremen
Vegesack ging es an der schönen Weser-promenade zu unserer Abendlokalität,
der "Gläsernen Werft". Die Überraschung war groß als alle mit einer
persönlichen Speisekarte empfangen wurde, welche im Vorfeld Klaus Grünberg ,
Schwager von Reinhard Peters und wohnhaft in Bremen, in Eigenregie kreiert
hatte. Nach Zusichnahme von Getränken und den vorbestellten Mahlzeiten regte
sich der Unternehmensgeist wieder, so das man beschloss noch ein wenig vom
Stadtteil Vegesack zu besichtigen. |
|
Und
wie sollte es sein, die Besichtigung endete im Lokal "Störtebecker"
bei einem Glas Bier und Blödeleien.
Der nächste Tag wurde mit ausgiebigem Frühstück begonnen, um gestärkt auf
die geplante Stadtführung zu gehen.
Per Bus ging es in die Bremer
Innenstadt, wo wir schon von unserer "Führerin" erwartet wurden. Mittels Geschich-ten und Anekdoten wurde die Bremer
Stadt-
geschichte lebendig gemacht, was die Zeit wie im Fluge verstreichen
ließ. Die Tour ging über die Böttchergasse, Roselius-Haus, die Waage,
Handelskammer, Rathaus, eiserner Roland, Dom in Richtung Schnoor.
Wer weiß
schon dass die Bremer Elle 56cm lang ist und an den Knien des eisernen
Rolands gemessen werden kann. Für Autoliebhaber war zufällig noch ein
Leckerbissen in Form einer Oldtimerrally in der Innenstadt im Gang. Im
Schnoor, ein uriges Bremer Vergnügungsviertel, wurde bei einem Glas
Gerstensaft Rast gemacht und aufgrund des schönen Gasthauses auch
der Mittagstisch gebucht. |
 |
 |
 |
 |
Jetzt ging es in Richtung Geschichtenhaus, wo Reinhard
Peters und Dieter Thräne sich mit Orden und Bützjer im Namen des Rates
bedankten, was die Dame zu rühren schien.
Vor dem Geschichtshaus gab es noch
eine Engstelle im Gassensystem von nur 63cm zu bewältigen, was ein Großteil
ohne Probleme und der Rest mit Einsatz von geschickten Körperhaltungen
bewältigten.
Im Geschichtshaus, dessen Besuch sehr zu empfehlen ist. |
|
Wurden wir in historischen Kostümen begrüßt in originalgetreuen Kulissen wurde anhand von Geschichten und Darstellern heraus-ragende
Punkte der Bremer Geschichte packend erzählt.

Der Bogen spannte sich vom
30-jährigen Krieg, dem Dombrand, der Seefahrt, der Anfang des
Kaffeegeschäftes in Bremen, die 19-fache Mörderin Gesche Gottfried bis hin
zum Bremer Fischmarkt. Wunderbare Kostüme und schön gespielte Geschichte in
unterhaltsamer Weise dar-gestellt, ein wahrer Volltreffer! |
 |
 |
 |
|
Die
Mittagszeit nahte und damit unser Be-such im Lokal. Eigentlich war
Helmpflicht aufgrund der äußerst niedrigen Decken, für uns wurde
jedoch eine Ausnahme gemacht.
Essen
und Getränke waren schmackhaft, so das wir gekräftigt Richtung
Schlachte aufbrachen.
Dies
ist die Uferpromenade direkt in Bremen mit Trödelmarkt,
Flaniermeile, maritimer Erlebniswelt und natürlich einer Fressmeile.
Dort begann der Individualteil der Tour, so das seinen Neigungen und
Interessen nachgehen konnte. |
 |
| |
Um 17:00 Uhr traf man sich
am Bus zur Rückfahrt in das Hotel, wo zur Überraschung aller ein
Zwischenstopp in Klaus`s Party-keller einlegt wurde. Dort lernten wir die
Frau und Tochter von Klaus kennen, was mit Kölsch und Feigling gefeiert
wurde. Um unserem Ruf vom feierwütigen Rheinländer gerecht zu werden, haben
wir das Abendessen wie am Vortag telefonisch verschoben. Nach kurzem
Boxenstopp im Hotel ging es wie gestern über die Weserpromenade
Richtung "Gläserne Werft". Dort erwarteten uns ein tolles Buffet und
auch das ein oder andere Getränk, was beides mit Genuss zu sich
genommen wurde. |
|
Der folgende
Verdauungsspaziergang ging dann zu unserem "Beinahe-Hotel" und zwar dem
Schulschiff Deutschland, welches am Weserufer fest liegt und als Hotel
fungiert. Unserem Schlitzohr Reinhard Peters gelang es trotz schon erfolgter
Schließung mit einer kleinen Gruppe an Bord zu kommen und sich 1 Stunde an
Bord alles zeigen zu lassen.

Der Trupp kam auch freudig erregt wieder an Land und hatte im Kopf
schon die Übernachtung des nächsten Bremen-Be-suches
gebucht. |
 |
 |
Jetzt galt es aber keine Zeit zu verlieren, denn die 2. Halbzeit USA - :Ghana
lief und so "überfielen wir das Lokal "Cordoba" unweit unseres Hotels, wo
das Spiel inklusive Verlängerung geschaut wurde.
Nach dem einen oder anderen
Absacker ging es dann aber auch schon in die Betten, am Sonntag war ja auch
noch etwas geplant. |
 |
 |
|
Wie gehabt
wurde am Sonntag gefrühstückt, aus dem Hotel ausgecheckt und die bisher
hervorragende Reiseleitung Reinhard Peters und Klaus Grünberg gaben den
Stab an Gottfried Florin ab. Dieser verbringt seit 18 Jahren seinen
Urlaub um die Region Bremerhaven und war deshalb prädestiniert für die
Führung in Bremerhaven. Gottfried erklärte kurz die Örtlichkeiten und
Gegeben-heiten und dann wurde wieder ein indi-vidueller Besuch
Bremerhavens ermöglicht. Eine große Gruppe bestieg als erstes das Hotel,
welches stark an das Burj Al Arab in Dubai erinnert. Von obiger
Aussichts-plattform hatte man bei Traumwetter eine hervorragende Sicht
ins Umland. |
 |
|
 |
 |
|
Desweiteren konnten ein U-Boot,
mehrere Schiffe und natürlich die Stadt besichtigt werden. Um kurz
nach 14 Uhr traf man sich am Bus und Fahrt ging in eine Bremer
Sportlerklause. Natürlich zum Spiel der Spiele. DEUTSCHLAND -
England. Getippt wurde auch und zur Überraschung gab es auch 2
Freunde Englands, welche aus Personenschutzgründen nicht genannt
werden.
Mit etwas Haacke-Pils und Currywurst mit Fritten wurde mit steigender Stimmung das
4:1 Deutschlands geschaut und siehe da, der "Pott" tauchte dann schon
mal auf unseren Tisch als gutes Omen auf. |
Die Rückreise verlief entspannt
und nach ca. 4 Stunden tauchte der Dom am Horizont auf. |
|
Das Ratstreffen mal ganz anders
Grillvergnügen im Spätsommer |
|
Wer kennt nicht den schönen kölschen Satz:“ Dat bessje wat mer esse, dat
künne mer och suffe“. Natürlich trifft dieser Satz meistens zu. Der Rat
allerdings war einhellig der Meinung, diese Behauptung einmal einer
ernsten und gründlichen Überprüfung zu unterziehen.
Und so funktionierte man das an jedem erstem Freitag im Monat
stattfindendem Ratstreffen einmal um und traf sich zum Septemberterm in
der Kleingartenanlage an der Poststraße, wo einige der Ratsmitglieder
stolze Besitzer eines Gartens sind. |
 |
 |
Natürlich sind die Ratsherren durchweg keine begnadeten Hobbyköche, was
sie zu dem Entschluss kommen ließ, das leibliche Wohl in Form der
Männerdomäne „Grillen“ zu pflegen. Ratsherr Bernhard Wilhelmy sorgte für
das erstklassige Rohmaterial in Form von Rumpsteaks und anderen leckeren
Grill-spezialitäten. Albert Hintzen, der nach ei-gener Aussage ein
„Grillfetischist“ ist, schwang die Grillzangen und bereitete das Fleisch
lecker zu. Trotz leicht kühlen Wetters kam er dabei kräftig in´s
Schwitzen und wurde von hilfsbereiten Kameraden deshalb ausreichend und
regelmäßig mit kühlem Kölsch versorgt. |
|
Überhaupt kam der
Kölschkonsum, trotz Essen, nicht zu kurz an diesem feucht-fröhlichen
Abend. Sven Neumann hatte dann auch noch eine Überraschung parat. Mit
viel Liebe zum Detail hatte er eine Fotoshow der Ratstour nach Bremen
zusammengestellt und alsbald verwandelte sich der Gastraum der
Gartenanlage in einen Cinedom.
Über
so manches gelungene Foto und die damit verbundenen Anekdoten wurde
herzhaft gelacht, obwohl auf manchen Bildern der mehr oder minder
„frische“ Zustand einzelner Ratsherren deutlich sichtbar war. |
 |
 |
 |
|
Der Abend dauerte, wie eigentlich immer, lang,
was einige Ratsherren allerdings nicht davon abhalten konnte, am
nächsten Morgen zum Aufräumen anzutreten und „klar Schiff“ zu machen. |
 |
|
 |
Abschließend kann festgestellt werden, dass der am Anfang zitierte
Kölsche Ausspruch dringend einer Überarbeitung bedarf. Der Vorschlag des
Rates hierzu:
„Dä Haufe, dä mer esse, driev uns dozo, noch mieh ze suffe“.
|