D E R  R A T




Mitglieder des Rates:

Baar Willi , Burghausen Harry,  Dziaczek Karl , Eisenberg Herbert,
Florin Gottfried, Hennes Hubert , Hintzen Albert, Kluck  Bernd,
Neumann  Sven, Perschneck Ernst - Otto,
Peters Reinhard, Reckert  Karl-Heinz,
Reinke Hartmut , Schallenberg  Erich, Schulz Berthold,  Thräne  Dieter,
Wagenrad Friedel, Walter Burkhard,  Weiland Reiner, Wilhelmy Bernhard,  Zaunick Klaus.

Der Rat  | Städtetour nach Bremen

Pünktlich um 15:00 Uhr startete der Rat von seinem Versorgungsstützpunkt, Getränke-handel Walter, in die Ratstour. Natürlich wurden im Vorfeld Getränke und Snacks geladen, welche von Burkhard Walter und Bernhard Wilhelmy gesponsert wurden.

Durch den typischen Freitagsstau quälten wir uns satte 5 Stunden für 300km, so dass das geplante Abendessen schon im Vorfeld telefonisch verschoben wurde.

Direkt nach dem Eintreffen und Zimmerbezug im Hotel Atlantic in Bremen Vegesack ging es an der schönen Weser-promenade zu unserer Abendlokalität, der "Gläsernen Werft". Die Überraschung war groß als alle mit einer persönlichen Speisekarte empfangen wurde, welche im Vorfeld Klaus Grünberg , Schwager von Reinhard Peters und wohnhaft in Bremen, in Eigenregie kreiert hatte. Nach Zusichnahme von Getränken und den vorbestellten Mahlzeiten regte sich der Unternehmensgeist wieder, so das man beschloss noch ein wenig vom Stadtteil Vegesack zu besichtigen.

Und wie sollte es sein, die Besichtigung endete im Lokal "Störtebecker" bei einem Glas Bier und Blödeleien. Der nächste Tag wurde mit ausgiebigem Frühstück begonnen, um gestärkt auf die geplante Stadtführung zu gehen.
Per Bus ging es in die Bremer Innenstadt, wo wir schon von unserer "Führerin" erwartet wurden. Mittels Geschich-ten und Anekdoten wurde die Bremer Stadt-
geschichte lebendig gemacht, was die Zeit wie im Fluge verstreichen ließ. Die Tour ging über die Böttchergasse, Roselius-Haus, die Waage, Handelskammer, Rathaus, eiserner Roland, Dom in Richtung Schnoor.

Wer weiß schon dass die Bremer Elle 56cm lang ist und an den Knien des eisernen Rolands gemessen werden kann. Für Autoliebhaber war zufällig noch ein Leckerbissen in Form einer Oldtimerrally in der Innenstadt im Gang. Im Schnoor, ein uriges Bremer Vergnügungsviertel, wurde bei einem Glas Gerstensaft Rast gemacht und aufgrund des schönen Gasthauses auch der Mittagstisch gebucht.

Jetzt ging es in Richtung Geschichtenhaus, wo Reinhard Peters und Dieter Thräne sich mit Orden und Bützjer im Namen des Rates bedankten, was die Dame zu rühren schien.

Vor dem Geschichtshaus gab es noch eine Engstelle im Gassensystem von nur 63cm zu bewältigen, was ein Großteil ohne Probleme und der Rest mit Einsatz von geschickten Körperhaltungen bewältigten.

Im Geschichtshaus, dessen Besuch sehr zu empfehlen ist.

Wurden wir in historischen Kostümen begrüßt in originalgetreuen Kulissen wurde anhand von Geschichten und Darstellern heraus-ragende Punkte der Bremer Geschichte packend erzählt.

Der Bogen spannte sich vom 30-jährigen Krieg, dem Dombrand, der Seefahrt, der Anfang des Kaffeegeschäftes in Bremen, die 19-fache Mörderin Gesche Gottfried bis hin zum Bremer Fischmarkt. Wunderbare Kostüme und schön gespielte Geschichte in unterhaltsamer Weise dar-gestellt, ein wahrer Volltreffer!

Die Mittagszeit nahte und damit unser Be-such im Lokal. Eigentlich war Helmpflicht aufgrund der äußerst niedrigen Decken, für uns wurde jedoch eine Ausnahme gemacht.

Essen und Getränke waren schmackhaft, so das wir gekräftigt Richtung Schlachte aufbrachen.

Dies ist die Uferpromenade direkt in Bremen mit Trödelmarkt, Flaniermeile, maritimer Erlebniswelt und natürlich einer Fressmeile. Dort begann der Individualteil der Tour, so das seinen Neigungen und Interessen nachgehen konnte.

 

Um 17:00 Uhr traf man sich am Bus zur Rückfahrt in das Hotel, wo zur Überraschung aller ein Zwischenstopp in Klaus`s Party-keller einlegt wurde. Dort lernten wir die Frau und Tochter von Klaus kennen, was mit Kölsch und Feigling gefeiert wurde. Um unserem Ruf vom feierwütigen Rheinländer gerecht zu werden, haben wir das Abendessen wie am Vortag telefonisch verschoben. Nach kurzem Boxenstopp im Hotel ging es wie gestern über die Weserpromenade Richtung "Gläserne Werft". Dort erwarteten uns ein tolles Buffet und auch das ein oder andere Getränk, was beides mit Genuss zu sich genommen wurde.

Der folgende Verdauungsspaziergang ging dann zu unserem "Beinahe-Hotel" und zwar dem Schulschiff Deutschland, welches am Weserufer fest liegt und als Hotel fungiert. Unserem Schlitzohr Reinhard Peters gelang es trotz schon erfolgter Schließung mit einer kleinen Gruppe an Bord zu kommen und sich 1 Stunde an Bord alles zeigen zu lassen.

Der Trupp kam auch freudig erregt wieder an Land und hatte im Kopf schon die Übernachtung des nächsten Bremen-Be-suches gebucht.

Jetzt galt es aber keine Zeit zu verlieren, denn die 2. Halbzeit USA - :Ghana lief und so "überfielen wir das Lokal "Cordoba" unweit unseres Hotels, wo das Spiel inklusive Verlängerung geschaut wurde.

Nach dem einen oder anderen Absacker ging es dann aber auch schon in die Betten, am Sonntag war ja auch noch etwas geplant.

Wie gehabt wurde am Sonntag gefrühstückt, aus dem Hotel ausgecheckt und die bisher hervorragende Reiseleitung Reinhard Peters und Klaus Grünberg gaben den Stab an Gottfried Florin ab. Dieser verbringt seit 18 Jahren seinen Urlaub um die Region Bremerhaven und war deshalb prädestiniert für die Führung in Bremerhaven. Gottfried erklärte kurz die Örtlichkeiten und Gegeben-heiten und dann wurde wieder ein indi-vidueller Besuch Bremerhavens ermöglicht. Eine große Gruppe bestieg als erstes das Hotel, welches stark an das Burj Al Arab in Dubai erinnert. Von obiger Aussichts-plattform hatte man bei Traumwetter eine hervorragende Sicht ins Umland.

Desweiteren konnten ein U-Boot, mehrere Schiffe und natürlich die Stadt besichtigt werden. Um kurz nach 14 Uhr traf man sich am Bus und Fahrt ging in eine Bremer Sportlerklause. Natürlich zum Spiel der Spiele. DEUTSCHLAND - England. Getippt wurde auch und zur Überraschung gab es auch 2 Freunde Englands, welche aus Personenschutzgründen nicht genannt werden.
Mit etwas Haacke-Pils und Currywurst mit Fritten wurde mit steigender Stimmung das 4:1 Deutschlands geschaut und siehe da, der "Pott" tauchte dann schon mal auf unseren Tisch als gutes Omen auf.

Die Rückreise verlief entspannt und nach ca. 4 Stunden tauchte der Dom am Horizont auf.

Das Ratstreffen mal ganz anders Grillvergnügen im Spätsommer

Wer kennt nicht den schönen kölschen Satz:“ Dat bessje wat mer esse, dat künne mer och suffe“. Natürlich trifft dieser Satz meistens zu. Der Rat allerdings war einhellig der Meinung, diese Behauptung einmal einer ernsten und gründlichen Überprüfung zu unterziehen.
Und so funktionierte man das an jedem erstem Freitag im Monat stattfindendem Ratstreffen einmal um und traf sich zum Septemberterm in der Kleingartenanlage an der Poststraße, wo einige der Ratsmitglieder stolze Besitzer eines Gartens sind.

Natürlich sind die Ratsherren durchweg keine begnadeten Hobbyköche, was sie zu dem Entschluss kommen ließ, das leibliche Wohl in Form der Männerdomäne „Grillen“ zu pflegen. Ratsherr Bernhard Wilhelmy sorgte für das erstklassige Rohmaterial in Form von Rumpsteaks und anderen leckeren Grill-spezialitäten. Albert Hintzen, der nach ei-gener Aussage ein „Grillfetischist“ ist, schwang die Grillzangen und bereitete das Fleisch lecker zu. Trotz leicht kühlen Wetters kam er dabei kräftig in´s Schwitzen und wurde von hilfsbereiten Kameraden deshalb ausreichend und regelmäßig mit kühlem Kölsch versorgt.

Überhaupt kam der Kölschkonsum, trotz Essen, nicht zu kurz an diesem feucht-fröhlichen Abend. Sven Neumann hatte dann auch noch eine Überraschung parat. Mit viel Liebe zum Detail hatte er eine Fotoshow der Ratstour nach Bremen zusammengestellt und alsbald verwandelte sich der Gastraum der Gartenanlage in einen Cinedom.

Über so manches gelungene Foto und die damit verbundenen Anekdoten wurde herzhaft gelacht, obwohl auf manchen Bildern der mehr oder minder „frische“ Zustand einzelner Ratsherren deutlich sichtbar war.

Der Abend dauerte, wie eigentlich immer, lang, was einige Ratsherren allerdings nicht davon abhalten konnte, am nächsten Morgen zum Aufräumen anzutreten und „klar Schiff“ zu machen.

Abschließend kann festgestellt werden, dass der am Anfang zitierte Kölsche Ausspruch dringend einer Überarbeitung bedarf. Der Vorschlag des Rates hierzu:

„Dä Haufe, dä mer esse, driev uns dozo, noch mieh ze suffe“.