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Internationale Freundschaften
2010
Grön-Wieß zu Gast bei
Freunden |
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Die Einladung unseres
befreundeten Vereins „les amis de Tisje-Tasje“ zur Teilnahme am alle 2
Jahre stattfindenden Umzug durch Hazebrouck wurde mit Freude angenommen.
Am frühen Morgen des 29.05. startete eine große Abordnung unserer
Gesellschaft unter Leitung unseres Präsidenten Manfred Zimmer per Bus
Richtung Frankreich. Vertreten waren der Vorstand, der Senat, der Rat
und unser Husarentanzkorps. Auch unser Dreigestirn samt Equipe und
Mitgliedern des FAS nahm an diesem Ausflug teil, so das mehr als
50 Karnevalisten Richtung Hazebrouck starteten, um den
rheinischen Frohsinn nach Frankreich zu tragen. |
Zur musikalischen Unterstützung wurden wir vom Musikzug „Pänz
vun d`r Laach“ begleitet. Die kurzweilige Reise ging über
Aachen, Lüttich, Namur und Lille, bis wir nach knapp 400 km
Hazebrouck erreichten. Nach der Begrüßung durch unsere
französischen Freunde ging es zum gemeinsamen Mittagessen, wo
der uns begleitende Musikzug zur Freude und Überraschung der
Franzosen den Einmarsch musikalisch begleitete. Schon um 14:00
Uhr traf man sich mit den anderen Teilnehmern am Museum, um sich
auf den bevorstehenden Umzug vorzubereiten, der dann auch
pünktlich startete. |
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3
Stunden lang zog man durch Hazebrouck, zusammen mit Musikkorps,
übermannsgroßen Darstellungen von historischen Kostümen, einer
Gruppe schwäbischer Karnevalisten mit Hexenmasken und, und, und… |
Bevor es aber los ging, versuchten sich Andreas Keppler und Dennis Türke
als Träger der riesengroßen historischen Figuren, was auch ohne
Schwierigkeiten gelang. Jedoch zogen es beide vor den Umzug in
Husarenuniform zu bewältigen. |
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Unser
Dreigestirn im prächtigen Ornat nahm standesgemäß in einer offenen
Kutsche Platz und bildete den Höhepunkt des Umzuges. Das Dreigestirn
ließ es sich nicht nehmen Schals und Stoffpüppchen an das Publikum zu
verteilen, was wahre Begeisterungsstürme beim Zugpublikum
auslöste.
Direkt im Anschluss gab es einen Empfang im Rathaus mit dem
Bürgermeister und anderen örtlichen Honorationen. Nach dem Austausch von
Orden, Küsschen und Freundlichkeiten
gab es bei einem Gläschen Sekt und Snacks noch einen netten Plausch,
bevor man zum von unseren französischen Freunden organisierten
Abendessen durchstartete. |
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Bei flämischen Spezialitäten und auch dem ein
oder anderen Getränk verging die Zeit bis Mitternacht wie im Flug.
Kurz
nachdem der neue Tag angebrochen war, setzte sich der nun langsam etwas
feiermüde Tross Richtung Porz in Bewegung, wo man gegen 5 Uhr müde aber
zufrieden eintraf. |
Alles in allem kann man ein positives Resümee von der Aktion ziehen, was
man auch an den französischen Presseberichten sehen kann. Der Umzug
wurde in der Presse von Hazebrouck mit großer Begeisterung aufgenommen
und reich bebildert wieder-gegeben. Vor allem unser Dreigestirn wurde von
der Presse gefeiert und hatte viele „Fotofans“. |
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Am frühen
Nachmittag, Freitag den 24.09., brach eine siebenköpfige
Abordnung unter Leitung des 1.Vorsitzenden Hans Pfister Richtung
Hazebrouck auf, um unsere französischen Freunde auf Einladung
von „les amis de Tisje-Tasje" einen Besuch abzustatten.
Vorsitzender Hans Pfister übernahm nicht nur die Führung des
Besuches sondern auch gleichzeitig die Führung des Kleinbusses.
Wie immer galt die eiserne Regel "Erstes Kölsch nach erster
Brückenüberquerung". Gott sei Dank war die Rodenkirchner Brücke
schnell geschafft und das erste Kölsch fand seine Abnehmer.
Bei dieser Fahrt in die französische Provinz Flanderen in die
Porzer Partnerstadt Hazebrouck handelte es sich um einen
Gegenbesuch der bereits eine längere Tradition hat. Seit einigen
Jahren organisieren die KG Fidele Grön-Weiße Rezag einerseits
und die „les amies de Tisje – Tasje“ andererseits wechselweise
jedes Jahr besondere Touren in der näheren und weiteren Umgebung
ihrer jeweiligen Heimat. In diesem Jahr ließen sich die
französischen Freunde etwas ganz besonderes einfallen.
.Nach anfänglich raschem Fortkommen stand man in Belgien doch
noch ca. 1 Stunde im Stau, so dass man erst gegen 20:30 Uhr in
Hazebrouck ankam. Kurzes "Frischmachen" und schon war das erste
Treffen mit den Freunden. Guten Freunden schenkt man so sagt die
Werbung ein Küsschen. Man trinkt aber auch auf sein Wohl. Dazu
gab es reichlich Auswahl, Sekt, Wein heimisches Bier und, und,
und.
Nach der überschwänglichen Begrüßung und dem Genuss des
Aperitifs wurden gegen 22:00 Uhr köstliche Grillgerichte und
natürlich herrlich aromatischer französischer Käse gereicht.
Anschließend wurde noch viel erzählt und gelacht, auch wenn
mangels Sprachkenntnisse die Konversation etwas schwer fiel.
Aber was soll’s. Freunde verstehen sich auch ohne große Worte.
Die Schlafgelegenheiten wurden erst nach Mitternacht aufgesucht.
Nach kurzer Nacht war gegen 08:00 Uhr Abfahrt Richtung Callais
geplant. Dazu war eigens ein riesiger Bus geordert. Der Plan: um
die 10-Uhr die Fähre Richtung England zu erreichen, was auch
problemlos klappte. |
Die
einstündige Überfahrt erfolgte bei rauer See und einem heftigen
Wind, was nicht jeden bekam. Nach erfolgter Passkontrolle wurde
ein Bus Richtung Canterbury bestiegen.
England begrüßte die deutsch französische Reisegruppe mit
strahlendem Sonnenschein.
Einer kurzen
Stadtbesichtigung folgte ein wahrhaft fürstliches Mittagessen in
einem typisch englischen Lokal, bevor man die weltberühmte
Kathedrale von Canterbury besuchte. Dieses wahrhaft gigantische
Bauwerk weiß allein schon durch seine Größe zu beeindrucken. Mit
160m Länge ist es sogar 16m länger als unser Dom, nur in der
Höhe kann es nicht ganz mithalten. Aber auch im Inneren konnte
man viel Schönes, Imposantes und bewundern. Zudem gibt es viel
wissenswertes über dieses geschichtsträchtige Bauwerk zu
erfahren. So ist unter anderem König Heinrich IV. von England
und Edward of Woodstock, der „Schwarze Prinz“ hier beigesetzt.
Wunderschöne kunstvolle Glasfenster sorgen dafür, dass der
Prachtbau im Inneren vom Sonnenlicht durchflutet und in ein
wunderschönes Licht getaucht wird.
So verging die Zeit
wie im Fluge und ehe man sich versah musste man schon wieder in
Richtung Bus aufbrechen. Wie das Schicksal aber wollte, war die
Fähre schon ausgebucht war. Also beschloss man die Zeit in einer
Hafenkneipe zu überbrücken. Um die Örtlichkeit schnell zu
erreichen, wurde die Abkürzung über den Bus- und LKW-Parkplatz
gewählt.
Dieser riesige Stellplatz (ca. 750 Stellplätze für Bus
und LKW) wird natürlich überwacht und so wurde die Truppe drei-sprachig aufgefordert die gekennzeichneten Wege einzuhalten,
was auf dem Rückweg auch brav beachtet wurde. Im Restaurant
wurde rotes irisches Bier geordert und sich gewundert das unsere
französischen Freunde Phillip, Michele und die anderen. ein
deutsches Holsten bestellte. Spätestens nach dem ersten Schluck
ging den Biertrinkern ein Licht auf und so war es auch das
letzte Bier dieser Art. |
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Die Rückfahrt
erfolgte wieder bei rauer See und stürmischem Wind.. Frei nach
dem Motto, „Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist
schön, ja da kann man viele Leute an der Rehling….. wollten die
zum Teil geschluckten Reisetabletten den eingenommenen Weg ein
zweites Mal nehmen.. Nach 3/4 der Rückfahrt gab es auch noch
einen lauten Knall und die sich auf dem Tisch befundenen Gläser
mussten vom Boden aufgelesen werden. Der Grund für den Knall war
jedoch nicht zu ergründen und so landete man wohlbehalten wieder
in Calais. Nach einer ca. 1-Stündigen Busfahrt war Hazebrouck
wieder erreicht.
Dort angekommen wurde wieder, nach kurzer Körperpflege, das
Abendessen eingenommen. Hierzu hatten die Freunde ein
köstliches, vielfältiges kalt-warmes Buffet angerichtet, dass
keine Wünsche offen ließen.
Hans Pfister und Willi Bahr übernahmen die Aufgabe das
Gastgeschenk ein 20l Kölsch- Fässchen anzustechen. Wie von
selbst wurde wieder bis weit nach Mitternacht geschmaust und
geklönt. Die Porzer Reisegruppe bedankte sich herzlich bei den
Freunden für 2 absolut gelungene Tage und einen hervorragend
geplanten Ausflug auf die „Insel“ der viele bleibende Eindrücke
hinterlassen hat. Gleichzeitig wurde zu einem weiteren
Gegenbesuch eingeladen, der allerdings noch zu terminieren ist. |
Am Sonntagmorgen wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt.
Hierzu hatte das Vier-Sterne-Hotel, das erste Haus am Platze das
„Cambrils“ ein geradezu fürstliches Frühstück gezaubert.
Nachdem die Koffer gepackt, der Bus beladen und die Utensilien
eingesammelt waren hieß es Aufsitzen und Aufbruch in Richtung
Köln wo man gegen 15:00 Uhr geschafft aber zufrieden eintraf.
Leider hat Petrus jetzt anscheinend die Puste ausgegangen, was
das wetter anbetraf. Frankreich verabschiedete die Porzer Gruppe
mit sintflutartigem Regen, der fast die ganze Reiseroute
begleitete.
Die Teilnehmer dieser Reise, waren sich in der Einschätzung der
Reise einig:
" Viel gesehen, gut gegessen und
Freundschaften gepflegt und
vertieft ". |
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