Der Senat

 Senatsvorstand:  
 Walter Reinarz Senatspräsident ( Mitte )
 Dieter Herkenrath Senatsschatzmeister (Rechts )
 Peter Walter jun. Senatgeschäftsführer ( Links )

 Ehrensenats-
 präsidenten:
Ulrich Keuker, Emil Rollinger
 
 Ehrensenatoren: Hans-Gerd Ervens , Günter Kollath, Jean Salomé  ,
Hans Peter Hoheisel*, Herfried Martens
 Senatoren: Joachim Badorek ,Detlef Dahlhaus, Volker Düppe, Horst Hachenberger , Hubert Kubatz,  Bernd Kemper, Stefan Keren, Jürgen Langel , Peter Langel,  Dr. Hanns – Ferdinand Müller,  Dr. Norbert Rollinger,  Norbert Schäfer, Frank Schnell, Bernd Strung, Manfred Zimmer, Reinhard Peters, Gottfried Florin.

Senatsherrenabend

Am 27.11.2010 fand in diesem Jahr der traditionelle Senatsherrenabend statt. Als Lokalität wurde ein etwas außergewöhnliches Haus gewählt.

Das Brauhaus „Marienbildchen“ an der Aachener Straße in Braunsfeld, also auf der falschen Rheinseite.

Der Senatsvorstand mit Walter Reinarz an der Spitze hat zu einer Doppelveranstaltung eingeladen und (fast) alle Senatoren folgten seinem Ruf.

Doppelveranstaltung deshalb, weil zu Beginn die Jahreshauptversammlung des Senats abgehalten wurde, bevor es zum gemütlichen Teil überging. In einer launigen Ansprache ließ er das vergangene Jahr Revue passieren. Dabei hatte er nicht nur über karnevalistische Höhepunkte zu berichten. Herausragend sicher Tatsache, das mit dem Senats Vizepräsidenten Dieter Herkenrath, ein Senator in der abgelaufenen Session als Prinz Dieter I gestellt wurde. Darüber hinaus ist sicher besonders erwähnenswert, dass es gelungen ist weitere neue Senatoren für die Gesellschaft zu gewinnen.

Der folgende Kassenbericht, von Dieter Herkenrath vorgetragen, hinterließ im Kreise der Senatoren allgemein zustimmendes Kopfnicken. So wurde der Vorstand einstimmig entlastet, (die Farben der KG sind ja auch Grön-Wieß und nicht Rot-Weiß). Auch die nachfolgende Wahl war in ihrem Ergebnis genau so einstimmig. Ohne Gegenstimme wurde der Senatsvorstand mit Walter Reinarz, Peter Walter und Dieter Herkenrath in seinen Ämtern bestätigt.

Auch Präsident Manfred Zimmer ließ es sich nicht nehmen den Senatoren in einer kurzen Ansprache für die großzügige Unterstützung in der vergangenen Session zu danken.

Nach so viel „geschäftlicher Arbeit“ ging es dann über zum gemütlichen Teil des Abends. Bei dem einen oder anderen Kölsch sowie leckerem Brauhaus-Essen wurde lange und angestrengt diskutiert.

Der Senat

Alles, was öfter als ein Mal in Köln stattfindet ist und bleibt Tradition. So ist der gegenseitige Besuch der Senate von Grön-Wieß und Blau-Weiß ebenfalls bereits Tradition.

Am 10.08. trafen sich 11 Senatoren von Grön-Wieß und 15 Senatoren von Blau-Weiss auf der Minigolfanlage in der Groov. Pünktlich um 19:30 Uhr startete das 9-Loch Minigolfturnier. Jeweils 5 Senatoren jedes Vereins traten zur Einzel- und Mannschafts-wertung an und nach teilweise spektakulären Schlägen standen die Sieger fest.

Leider half der Heimvorteil nicht, Blau Weiß trug den Sieg in beiden Disziplinen davon. Aber man kann es ja auch als Form der Höflichkeit ansehen...

Bei der Siegerehrung kamen 2 von Manfred Zimmer gespendete Pokale zum Einsatz und wurden an die Jeweiligen Sieger überreicht.
Bis in die späten Abendstunden wurde dann noch bei Kölsch und herzhaftem Grillgut geklönt und gelacht.


Am Samstag, den 11. September erlebte der Senat eine Führung der besonderen Art. Dort, wo sonst Trauer und Betroffenheit herrschen, auf dem 200 Jahre alten Friedhof Melaten, versammelten sich die Senatoren mit Ihren Partnerinnen um die Kölner Zeitgeschichte und insbesondere den Karneval auf einem Friedhof zu erleben.

Geführt von dem bekannten Kölner Historiker Dr. Günter Leitner erhielt die Gruppe um Senatspräsident Walter Reinarz  und dem Präsidenten Manfred Zimmer Einblicke in die Architektur des Friedhofes, die Geschichte und insbesondere über die Persönlichkeiten der Kölner Vergangenheit, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Über die „Millionenallee“, wo fast alle namhaften Industriellenfamilien von Köln ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, wanderte man hin zu den Grabstellen von Kölner Karnevalisten und sonstigen bekannten Persönlichkeiten. Ob Willi Ostermann, Thomas Lissem, Hermann Götting, Toni Steingass u.v.m., überall konnte Günter Leitner zu den bereits bekannten Daten und Fakten die eine oder andere Anekdote erzählen, so dass die Senatoren sich beeilen mussten, um den Ausgang noch rechtzeitig zu erreichen, bevor der Friedhof um 20 Uhr verschlossen wurde.

Nach dem Ausklang in einem Kölner Brauhaus an der Aachener Straße kehrten die Senatoren anschließend um die Erkenntnis reicher, dass ein Friedhof mehr zu bieten hat als eine letzte Ruhestätte zu sein, ins heimische Porz zurück.